VITA

Laura Eichten

*wurde 1988 in Witten geboren und wuchs im Rheinland und in Berlin auf. Nach Abschluss ihrer Schauspielausbildung 2014 folgten Engagements u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Wiener Volkstheater und Staatsschauspiel Stuttgart. Mit dem dänischen Performancekollektiv SIGNA arbeitete sie wiederholt als Performerin – die Wiener-Festwochen-Produktion „Wir Hunde“ erhält 2016 den Nestroy Spezialpreis. 2018 spielte sie erneut am Schauspielhaus Hamburg in René Polleschs „Ich kann nicht mehr“ und stand 2018 erstmals am Schauspiel Stuttgart in „Fahrenheit 451“ (Regie: Wilke Weermann) auf der Bühne. Die Adaption des Science-Fiction Klassikers wird zum Radikal Jung Festival 2018 ans Münchner Volkstheater eingeladen. Es folgt eine neue Zusammenarbeit mit Weermanns Kollektiv feinstaubalarm am Volkstheater Rostock. In Berlin arbeitet sie eng mit dem Kollektiv um Nikolas Darnstädt – generation Z – zusammen. In der Kinofassung des Hörspiels „Odyssee: Mare Monstrum“ welches 2018 zum Prix Marulic Hörspielpreis eingeladen wurde, spielt Laura Eichten die Titelrolle „Oo – Odysseus“ (Odyssee: 2008, Regie: Nikolas Darnstädt).  Laura lebt in Berlin und arbeitet als freie Schauspielerin und Sprecherin für Theater, Film und Radio.

2018

Fahrenheit 451 // Regie: Wilke Weermann // Staatsschauspiel Stuttgart // Radikal Jung

https://vimeo.com/277674631

2017

Ich kann nicht mehr // Regie: René Pollesch // Deutsches Schauspielhaus Hamburg 

https://www.youtube.com/watch?v=oDHnuG-CNqQ

K: Es geht beim Sprechen vielleicht gar nicht darum, gehört zu werden.

Chor: Aber uns hörst du doch, oder etwa nicht?

B: Vielleicht kann man, zumindest für das, was es mit dem Sprechen auf sich hat, sagen, dasses das im eigentlichen Sinne gar nicht gibt, was man das „Nicht-Verstehen“ nennt.

Gleichzeitig:

K: Jaja, immer nur neu neu neu. Warum nicht mal was Altes.

Chor: Wir sagen nicht, was wir denken. Wir sagen, was wir sehen und hören. Und da das nicht gecheckt wird, sagen die immer noch, was es bedeutet.

D: Was? Wovon redest du?

S: Du bist ein unbekanntes Wesen, dessen Sprache ich nicht verstehe, beziehungsweise dessen Sprache ich nicht sprechen kann, aber mit dem ich mich so gut verstehe.

K: Dankeschön.
D: Hör sofort auf damit!

B: Hört mal! Das kann jetzt nicht die ganze Zeit so weitergehen. Theaterabende sind wie das Leben. Wenn man sich nicht fest darauf verlassen könnte, dass sie mit Sicherheit irgendwann ein Ende haben werden, könnte man sie überhaupt nicht aushalten.

Chor: Also, wenn du mich fragst, ist das ihr Problem. (zeigen auf K) Esliegt bei ihr. Ob sie sich zusammenreißt oder nicht. Sie ist die Einzige,die das Problem lösen kann.

2016

Wir Hunde // SIGNA // Wiener Festwochen & Volkstheater Wien // *Nestroypreis 2016

2015

Söhne & Söhne // SIGNA // Deutsches Schauspielhaus Hamburg // *Nominierung Theatertreffen

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